Stärkere Kooperation zwischen CGIL-Bildungswerk und Hansestadt Hamburg
Bestätigung der gemeinsamen Integrationsarbeit durch das binationale Qualifizierungsprojekt BINAT
Ole von Beust besuchte am 29 Juni 2007 die Abschlussveranstaltung des Projektes BINAT - Binational qualifizierte kaufmännische Assistenten/innen (Türkei/Deutschland) mit Zusatzausbildung in EDV und Internet 2006/2007 in Hamburg-, welches erfolgreich in Kooperation zwischen CGIL-Bildungswerk und INAB - Unternehmen für Bildung (bfw) durchgeführt wird.
"Es freut mich zu sehen, dass dieses erfolgreiche Konzept von CGIL-Bildungswerk nun als Modellprojekt Eingang in den nationalen Integrationsplan gefunden hat", betonte der Bürgermeister und fügte hinzu: "Die Idee, in deutscher und türkischer Sprache binational zu kaufmännischen Assistenten weiterzubilden, ist vielversprechend. Die Bemühungen des CGIL-Bildungswerkes zur Eingliederung der Teilnehmer in den Arbeitsmarkt passen im Übrigen Bestens zu den Bemühungen des Hamburger Senats", betont der Bürgermeister.
Die Idee zu einer zweisprachigen Qualifizierungsmaßnahme entstand bereits 1987. Schon immer stand für Franco Marincola, Vorsitzender des CGIL-Bildungswerks, fest, dass ein Migrationshintergrund nur von Vorteil ist. Das Bildungswerk begann konsequent die Idee der Qualimaßnahme umzusetzen. Zuerst für in Deutschland lebende Italiener, seit 2003 gibt es in Frankfurt und Köln diese Kurse für Türken. In Hamburg geht BINAT in diesem Jahr zum dritten Mal über die Bühne und seit Oktober haben auch in der Hansestadt lebende Portugiesen und Italiener die Möglichkeit, daran teilzunehmen.
Die Geschäftsführerin des bfw, Heike Langmaack, unterstrich die Vorteile der Zusammenarbeit mit dem CGIL-Bildungswerk: "Die Kooperation lohnt sich, weil wir durch den Vorsitzenden Franco Marincola, der sich politisch bundesweit einsetzt und den Überblick hat, stets sehr wichtige Informationen erhalten."
Weitere Informationen: CGIL-Magazin 2007
