Elisabetta Fortunato

Ich bin 1968 in Bern (Schweiz) als Kind italienischer Einwanderer geboren.

Ich habe in Bern und Bologna (Italien) Italienische Sprache und Literatur, Romanische Philologie und Geschichte studiert und das Gymnasiallehrer/innendiplom in Italienisch und

Geschichte erworben.

Neben dem Studium habe ich regelmäßig gearbeitet, vor allem an Gymnasial- und Berufsschulen, aber auch als freie Journalistin für italienische Zeitungen und als Moderatorin einer italienischen Radiosendung.

1999 habe ich die Leitung des Weiterbildungszentrums für Migrant/innen „FORMAZIONE“ in Bern übernommen. Dabei haben wir Aus- und Weiterbildung für Italiener/innen, Spanier/innen, Albaner/innen, Tamil/innen und Südamerikaner/innen angeboten.

Seit 2001 bin ich Projektleiterin beim CGIL-Bildungswerk e.V. in Frankfurt.

 

In dem Projekt „Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft von jugendlichen Migrantinnen und Migranten“ gehöre ich zum Leitungsteam.

Dank meiner Berufserfahrung und meiner persönlichen Geschichte als Zweifach- Migrantin sind mir die Problematiken von jugendlichen Migrantinnen und Migranten sehr nahe. Es ist mir wichtig, aufzuzeigen, dass Bikulturalität und Zweisprachigkeit keine Schwächen, sondern ein großes Geschenk für die persönliche Entwicklung und die berufliche Wahl sind, das unbedingt genutzt werden sollte.

Weil ich mich als Italienerin UND Schweizerin fühlte, habe ich seit 1998 die doppelte Staatsbürgerschaft. Heute bezeichne ich mich als Europäerin.

 

Vittoria Pompizzi-Kretzschmar

genannt Vicky

Ich bin am 29.03.1961 in Egelsbach (Deutschland) geboren als Tochter eines italienischen „Gastarbeiters“ und einer österreichischen „Gastarbeiterin“, die 1959 nach Deutschland gezogen waren.

Ich habe einen vierzehnjährigen Sohn.

Mein Ausbildungs- bzw. Berufsweg hatte zunächst einige Brüche erfahren, bis ich meinen heutigen Beruf als „Sozialpädagogin“ erreicht habe: Nach einer begonnenen Berufsausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin wechselte ich zum Germanistikstudium. Dieses habe ich bis zum Hauptstudium absolviert, mich dann aber doch entschieden, Sozialpädagogik zu studieren und bin Diplom-Sozialpädagogin geworden.

Nach dem Anerkennungsjahr in einer Vorklasse für schulunreife Kinder habe ich fünf Jahre lang als Sozialpädagogin in einer Betreuenden Grundschule in Dietzenbach gearbeitet. Später war ich drei Jahre als Geschäftsführerin des Ausländerbeirates des Landkreises Offenbach tätig.

Seit zwei Jahren bin ich Projektkoordinatorin und Projektleiterin beim CGIL-Bildungswerk e.V.

Als sogenanntes „Kind der zweiten Generation“ habe ich ein starkes Interesse an Migrationsproblematiken entwickelt und an verschiedenen Fachtagungen und Lehrgängen für die Bereiche Integration sowie an der Fortbildungsreihe: „Fit als Partner – Qualifizierung für Führungskräfte in Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten“ teilgenommen.

Ich spreche Deutsch, Italienisch und Englisch, aber nur noch begrenzt Französisch.

In dem Projekt „Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft bei jugendlichen Migrantinnen und Migranten“ gehöre ich zum Leitungsteam.

 

Meine besonderen Zuständigkeiten sind:

  • Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen für türkische und marokkanische Migrant/innen
  • Buchhalterische Abläufe
  • Öffentlichkeitsarbeit